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vorgeschichte...

lang war es her, daß ich zum letzten mal offiziell geburtstag gefeiert habe, doch in 2001 sollte es wieder soweit sein... laßt euch berichten von unglaublichen gegebenheiten, von sturzbetrunkenen dj`s, von dj`s, die nicht mehr im stande waren, das richtige hotel zu finden, oder jenen, die auf fußböden am samstag abend gegen 23 einschliefen... skandal !!!

mein wunsch line-up...

bescheiden wie ich bin, bat ich mit einem rundumschlag alle dj`s, die über toneman das ein oder andere booking verschafft bekommen haben, zu meinem geburtstag keine geschenke materieller art, sondern dafür ein set der extraklasse mitzubringen. vielen dank an dieser stelle auch noch einmal an alle acts, die an diesem tag wirklich alle ihr bestes gegeben haben. ich schulde euch was... roberto q. ingram, basic implant (sven...), trickster, stefan sieber, mike l (mehr als nur ein ersatz für die plötzlich erkrankte mikky b.), alex leon (eingesprungen für edgar dirksen), markus metha. ihr seid echt fett gewesen...

delta...

das delta zu altenmarkt hatte seit jahresbeginn 2001 eine starke entwicklung durchgemacht, kurz gesagt, und dabei soll es auch bleiben, das delta konnte im verlauf des ersten halben jahres trotz massiver anstrengungen der sog. "technofraktion" (v.a. toneman und support durch trickster-events) aufgrund einiger schwächen auf offizieller veranstalterseite die erwartungen, die an den club gestellt wurden, nicht erfüllen. dennoch habe ich den versuch gewagt, und am 08.06.2001 mit dem oben genannten doch sehr massiven line-up mein offizielles "b-day gedresche" (übrigens eine kleine anspielung auf die zu dieser zeit sehr beliebten anspielungen "heute gibt`s wieder dresche für die ohren...") veranstaltet. der erfolg sollte mir im nachhinein recht geben.

wöchentlicher reisestreß...

durch meine tätigkeit bei neuton in offenbach war ich auch an diesem freitag wieder gezwungen, in rekordzeit vom büro am goethering in offenbach mit der S8 zum flughafen frankfurt zu fahren, um dann nach münchen zu fliegen, und so wenigstens um 20 uhr gleich im club sein zu können, damit sven seinen live act mit den an diesem abend vertretenen live percussion von schratti und tom wenigstens einmal zu proben. auch der zweite floor mußte noch so gut es eben ging vorbereitet werden, was locationbedingt nicht sehr einfach war... wie auch immer ein ausnahmsweise pünktlicher flug ließ alles im noch erträglichen rahmen bleiben.

the dress(wo)men...

warum kurz nach 22 uhr dann auf einmal eine traube auffällig gut gekleiderter menschen das delta betrat, zum teil sogar mit weste und krawatte, ist bis heute ungeklärt. mein angeblicher wunsch nach understatement hat eine verkleidungsaktion allererster güte zur folge, was mich angesichts meines eher funktional gehaltenen outfits dann eher überraschte. sogar trickster im azug, mein lieber scholli... wie sich später herausstellen sollte, war die feier aber dann doch zu exzessiv, als daß all die anzüge und abendkleider noch mitternacht hätten erleben können.

the party teil 1...

wartende gäste schon vor 22 uhr (ein unikum im delta, bis heute...) deuteten an, daß es sich wohl um eine besindere veranstaltung gehandelt hat, so daß bereits gegen 23 uhr der club bereits voller war, als so manch anderem gesamten abend. um 24 uhr, pünktlich zum set von markus metha, war dann kalr, daß an diesem abend sogar die besucherzahl der eröffnung übertroffen werden sollte. und ein novum: alle, ohne ausnahme wirklich alle schienen im nicht unbedingt sehr stimmungsfördernd aufgeteilten delta zu allem bereit zu sein. auch der zweite floor konnte trotz erschwerter bedingungen stimmungsmäßig voll übezeugen. der erste stein fiel...

party teil 2...

von der weiteren entwicklung der party habe ich aus gründen ,die ich hier nicht weiter erläutern möchte, keine allzu genaue erinnerung mehr. ein dickes sorry an dieser stelle noch an das mädel, daß irrtümlicherweise ein limes-glas von mir an den kopf bekommen hat... ein "böse böse böse" an verena, die es doch tatsächlich irgendwie geschafft hat, von mir absolut unglaubliche bilder zu schießen, ein "respekt" an trickster, von ich zwar einiges gewohnt bin, aber bei dessen alkoholspiegel an diesem abend ich sicher davon ausging, daß er jede minute den dancefloor aus nächste nähe betrachten könne... ein "danke" an mike l, der nach dem fulminanten live act von sven incl. live percussions (danke auch dafür, sven... und schratti, bzw. tom) den floor richtig auseinandernahm... very big thanks an die partyschlampen (sowohl männlich als auch weiblich) für das erzeugen einer dekadenten party in den versteckten winkeln des clubs... und natürlich: BIGGEST THANKS AN ALLE, DIE DA WAREN !!!!!! um 5 uhr, nachdem ich dann doch noch irgendwie im stande war, die beiden letzten stunden zu spielen, sah der club dann so aus, wie ein club nach einer fetten party in meinen augen auszusehen hat: WIE EIN SCHLACHTFELD... quod errat demonstrandum. auch im delta kann gefeiert werden, wenn profis am werk sind, die auch schon an anderen orten alles zerlegt haben.

after the show...

die anschleßende afterhour (privat) wurde dann zu belustigung aller von diversen anrufen angeheitert, aus denen zu entnehmen war, daß stefan sieber incl. mike l. und alex leon wohl nicht im stande waren, das richtige hotel aufzusuchen. erst nach einem freundlichen, aber bestimmten hinweise des hotelbesitzers, daß die drei an die fenster des falschen hotels steine mit der bitte um einlaß geworfen haben, wurde den drei helden dann klar, daß es sich ja nur um ein falsches hotel handeln konnte. nach rückgewnnung meiner fahrtauglichkeit machte ich mich dann so gegen 10 uhr auf den heimweg, und fand dann gegen mittag endlich die wohlverdiente ruhe. irgendwann am samstag, es muß wohl frühabend gewesen sein, bin ich dann von meiner freundin geweckt worden, mit dem hinweis, daß ja noch der weg nach mücnhen zu electric delicate auf dem plan stand. dieser tag war einer der wenigen, an denen ich keinerlei lust verspürte, an diesem abend wieder aufzulegen. wie auch immer, der weg führte uns über trostberg, genauergesgt erneut zum ort der afterhour, die zu diesem zeitpunkt in vollem gange war. auch trixi trickster war dann wieder mit von der partie, der wohl am samstag mittag von seinem chef nach hause geschickt worden sein muß, weil sein auftreten gegenüber kunden wohl als eher geschäftsschädigend eingestuft wurde. nur wer ihn in dem zustand gesehen hat wie ich, als er mir in trostberg die tür öffnete, der kann wohl nachvollziehen, wie es dazu kommen konnte... die totale destruktion jeglicher körperlicher leistungsfähigkeit hatte zu diesem zeitpunkt aber auch alle anderen anwesenden erreicht, so daß keiner mehr zum mitfahren in den nachtwerk club zu bewegen war. und wie es so ist... einmal hinter mischpult hielt ich dann (mittlerweile auch wieder extrem begeisterungsfähig) bis sonntag, 7 uhr durch. a weekend to remember...