HOME - SPECIAL - RELEASES - REMIXES - DATES - TOURBOOK - PRESS - CONTACT  - GUESTBOOK
    
der club

seit jahren gehört electric delicate zu den technoinstitutionen im münchner nachtleben, und hat, das muß man ehrlich so sagen, so geschichsträchtigen läden wie z.b. dem ultraschall im technobereich wohl den rang abgelaufen, glaubt man zumindest vielen dj`s, die seit jahren in münchen aktiv sind. ein grund hierfür ist sicher die konsequente linup-politik des clubs, die seit jahren auf die etablierung des früheren sogenannten "sound of frankfurt", und heute auf die präsentation techno`s der härteren gangart fokussiert ist. acts wie pascal feos, massimo, toni rios, chris liebing, aber auch internationale gäste wie z.b. luke slater, steve rachmad oder justin berkovi betreten im nachtwerk regelmäßig die bühne, so daß mittlerweile klar ist, welcher sound am samstag im club geboten wird, und sich so dann auch logischerweise ein gewisses stammpublikum gebildet hat. dies wiederum verschafft dem club auch die möglichkeit, mal acts zu buchen, die nicht durch einen überaus bekannten namen, sondern eher durch "skills" überzeugen (müssen), und so erklärt sich wohl auch, daß regelmäßig auch mal dates für alex bzw. sven & co. am start sind. einer der clubs, wo man sich sicher glücklich schätzt, mal zu spielen, noch dazu wenn es mehr als einmal ist... also war es dann am 30.03.2002 mal wieder so weit, und toneman rückte an, und packte es, was es auszupacken gab...

umstände

da war er nun, unser plan im april 2002 die "real partysluts" zu veröffentlichen, doch leider dauerte es mal wieder ein wenig, so daß zwar der titeltrack der ep schon während sven`s liveact zu hören war, jedoch noch nicht in kreisrunder schwarzer form in den läden stand. trotzdem haben wir uns dann entschlossen, unsere "real partysluts" mit nach münchen zu nehmen, und das schlug ein, keine frage!!! getrübt wurde die erwartungshaltung dann zwar durch die zeitgleiche anwesenheit von sven väth im rahmen seiner "fire"-worldtour im münchner kraftwerk (die welt ist doch wirklich groß genug, warum muß sie denn am 30.03.2002 ausgerechnet in münchen ihren mittelpunkt haben...), und auch die einnahme eines dann doch eher schlechten "caesar`s chicken salad" bei einer großen amerikanischen pizzaküche verursachte einige probleme, aber wie sich herausstellte war das kraftwerk schnell zu voll, und der salat ebenso schnell wieder draußen, und glücklicherweise machten die gäste des clubs den eindruck, als würde man im kraftwerk größtenteils mal wieder nur die kopfnickerfraktion aus dem hasenbergl (coded shouts to V. from A.!) reinlassen, so daß sich die feierwütigen einen anderen ort zum abzappeln suchen müssen. den fanden sie dann auch...

der trixi

das ist der trixi. der trixi ist dj, und der hat immer ganz viele nette schallplatten dabei, die er dann den leuten vorspielt, die wegen eben diesen schallplatten abends noch nicht so früh ins bett gehen wollen, und lieber andere kinder, die auch nicht so früh ins bett gehen wollen, in schön dunkel gehaltenen großen zimmern treffen, und mit denen dann spezi oder cola trinken, salzstangen knabbern wollen, oder auch mal ein paar smarties essen. klingt komisch ist aber so! um ein uhr hat dann der trixi etwas ganz böses gemacht: erst hat er den kindern ganz schöne platten mit süßen melodien vorgespielt, aber dann, um eins, hat er auf einmal angefangen, die anwesenden kinder zu f......! begründet hat das der trixi damit, daß die kinder seit 12 uhr ja schon alle zuhause sein müssen, und das es deshalb auch erlaubt sei, die dagebliebenen zu f...... . na ja, der trixi wird das schon wissen, auf jeden fall haben auf einmal alle ganz doll geschrien, ein paar der jungen mädchen hat es dann so gut gefallen, daß sie sich ganz wild mitten auf der tanzfläche geküsset haben. eieieieiei......... da waren dann vor allem die buben ganz aus dem häuschen, und haben sich angeschaut und bestimmt gefragt, warum denn die mädchen sich keine buben zum küssen holen. aber die machen das halt immer nur so, wie sie wollen. tja.

real partysluts

blutjunge mädchen, die sich mitten auf der tanzfläche leidenschaftliche küsse schenken, und das auch noch zu dritt, das kann nur eines bedeuten: die partysluts in da house! wie schon erwähnt, sie waren da, und haben ihrem namen alle ehre gemacht! als sie dann auch noch anfingen, flyer mit einer einladung zum "schnupperficken" zu verteilen, wurden die herren der schöpfung ganz wild. doch sluts as sluts can be... es handelt sich ja bei unseren partysluts ja nicht um nutten, sondern um einen kleinen dekadenten kreis von jungen mädels, die es einfach draufhaben es so richtig krachen zu lassen. also wurde einige herren um etliche euros erleichtert, und die cocktails flossen in strömen, so daß weder für trickster, noch für alex getränkebons übrig geblieben sind. doch noch nicht genug... alex mußte am ende des abends auch noch einen teil seiner gage opfern, um die schulden der damen auszugleichen. aber was soll`s: die party war fett, und geld bekommt man immer irgendwie irgendwo her. und sei es von anwesenden "horny" men, die noch an den weihnachtsmann glauben, und daran, daß ein paar spendierte drinks gleich eine heiße nacht zur folge haben...

basic implant live

1.50 uhr, der club bebt. der sekunderzeiger bewegt sich konstant und unaufhaltsam richtung 2 uhr. die menge tanzt, trickster wippt von einem fuß auf den anderen, gleichzeitig auf der suche nach der richtigen platte für die crowd, nebel steigt auf, die scanner verwandeln den club in ein blitzlichtgewitter. die zeit ist reif, reif für alex, der natürlich an so einem abend (zeitumstellung um 2 uhr auf sommerzeit) mal wieder schabernack treiben muß, und sich diesmal sven als opfer ausgesucht hat. zielstrebig geht er richtung bühnenaufgang, vorbei am securitymensch, der keine blasse ahnung hat, was gleich passieren wird. er kommt an bei sven, der die letzten einstellungen am mischpult vornimmt, um dann um 2 mit seinem einstündigem liveact beginnen zu können. "hey sven, der max meint, daß der live act ausfallen muß, weil ja jetzt um 2 uhr die uhr vorgestellt wird, und halt genau deine auftrittszeit zwischen 2 und 3 uhr betroffen ist...". mit der letzten gesprochenen silbe scheint auf einmal die zeit stehengeblieben zu sein! wie in einem western dreht sich sven, fast schon in zeitlupe, um zu alex und entgegnet ihm ".....echt?". beide blicken sich an. wer verliert zuerst die kontrolle, und beginnt zu lachen. versteinerte minen, gefrorene gesichtszüge. alles um die beiden herum dringt nur wie durch ein 20 meter tiefes wasserbecken an sie heran. und der verlierer ist diesmal: alex! schelmisch grinsend sucht er in seiner hosentasche nach seinen ohropax, die er immer bei sich trägt, wenn ein liveact von sven ins haus steht. auch diesmal rockt die hütte wieder gewaltig! v.a. für unsere "partysluts" gibt es beim gleichnamigen track kein halten mehr, und der lj des clubs erlebt beim anblick der jungen damen ein gefühl, als würde weihnachten und ostern und sein geburtstag auf einen tag fallen und genau jetzt stattfinden.

nach der zeitreise

punkt drei uhr (eigentlich ja ganz offiziell schon vier uhr...) ertönt der letzte ton von sven`s euipment. trotz einigem kampf mit der diesmal eher mittelmäßig eq`ten anlage muß der alex mal wieder seinen kopf durchsetzen, und drei plattenspieler zu rate ziehen plus efx, was aber vom publikum deutlich spürbar dankend angenommen wurde. das ganze ging dann mal wieder bis um 7 (8) uhr morgens, man merkte dann also doch ein wenig, daß nicht genz so viele gäste wie sonst im club zu gange waren, dennoch:platt waren sie dann wirklich alle nach einem fast vierstündigen beatgewitter, das alex aus dem sack ließ, und auch kollege henze aus frankfurt hatte sichtlich seinen spaß. v.a. die spendierfreudigkeit der netten bardame brachte ihn dann dazu, um 6 uhr bei alex mal nachzufragen, welche platte denn gerade läuft. der wußte erst nicht, ob das nun ernst gemeint sei, denn steve rachmad`s "virton" dürfte wohl v.a. in dj-kreisen ein begriff sein, doch der etwas unsichere stand von jörg vermittelte alex eindeutig, daß wohl alkohol im spiel war, und daher das erinnerungsvermögen wohl etwas geschwächt war. nicht mehr ganz bis zum schluß am start waren die "partysluts", die sich dann wohl bereits in der anfangsphase etwas verausgabt hatten. kann vorkommen, aber genau so soll es ja auch sein: feiern bis zum umfallen...

fazit

nicht zuletzt durch die "partysluts", aber auch aufgrund einwandfreier musikalischer darbietungen konnte in der höhle des löwen "dj-prominenz" mal wieder ein sieg verbucht werden. die nächste ausgabe folgt bestimmt...